Ga naar de Homepage van Polderosa, vrouwen zingen over de zee
Wie zijn wij
Waar zingen wij
Waar zongen wij
Cd
 De boots is weg
 Ons schip moet eerst nog ree
 Paddy lay back
 Zeeman
 If I was a blackbird
 Lolo mi boto
 Mein schatz
 Valse Zeeman
 Ketelbinkie
 The water is wide
 In de haven
 Ballade von den Seeraubern
 Spreading my long wingfeathers
 Naar Iseland
 Blonde Arie
 Lied van de Zee
 Fiddlers Green
 Franse gaatje
 Santa Lucia
 In 't schipperskwartier
Contact

Ballade von den Seeraubern

Von Brannt-wein toll und Finsternissen.
Von unerhörten Güssen naß.
Vom Frost-eis-weißer Nacht zerrissen,
Im Mastkorb von Gesichten blaß.
Von Sonnenackt gebrannt und krank.
(Die hatten sie im Winter lieb.)
Aus Hunger, Fieber und Gestank,
Sang alles, was noch übrig blieb:

 Refrein:
 O Himmel, strahlender Azur,
 Enormer Wind, die Segel bläh.
 Laßt Wind and Himmel fahren
 Nur, laßt uns um Sankt Marie die See.

Kein Weizenfeld mit milden Winden,
Selbst keine Schenke mit Musik,
Kein Tanz mit Weibern and Absinthen,
Kein Kartenspiel hielt sie zurück.
Sie hatten vor dem Knall das Zanken,
Vor Mitternacht die Weiber satt:
Sie lieben nur verfaulte Planken,
Ihr Schiff, das keine Heimat hat.

 Refrein:

Doch eines Abends im Aprile,
der keine Sterne für sie hat,
hat sie das Meer in aller Stille
auf einmal plötzlich selber satt.
Der grosse Himmel, den sie lieben,
hüllt still in Rauch die Sternensicht,
und die geliebten Winde schieben,
die Wolken in das milde Licht.

 Refrein:

Noch einmal schmeißt die letzte Welle
zum Himmel das verfluchte Schiff,
und da in ihrer letzten Helle,
erkennen sie das große Riff.
Und ganz zuletzt in höchsten Masten
war es, weil Sturm so gar laut schrie,
als ob sie, die zur Hölle rasten,
noch einmal sangen laut wie nie:

 Refrein: